Mondzeit

Und noch einmal muss ich den Mond bitten, sich hier zu zeigen. Zum einen passt er am besten zu meiner Stimmung, zum anderen ist schließlich die Vollmondphase erst ein paar Stunden vorbei. 

Seine Hoheit, der Vollmond

Zeit für ein Gedicht ohne Titel. Dennoch ein sehr persönliches.

                                                     Der Himmel
                                                     über mir
                                                     bläht sich
                                                             genauso
                                                     blau
                                                             wie sonst

                                                     Die Vögel
                                                     im Garten
                                                     zwitschern
                                                              so melodiös
                                                     wie
                                                              immer

                                                     Und nachts
                                                     leuchtet
                                                              auch
                                                     kein
                                                              Stern weniger
                                                     im Dunkelblau

                                                    Nur eines ist anders

                                                             Du bist für immer
                                                             fortgegangen von
                                                                                      hier


 

 

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witchcraft

Es gibt Tage, da ist alles voller Magie. Jedem Atom wohnt ein Zauber inne. Man kann es sehen, riechen, fühlen. Und heute sieht es so aus:

Schlaft gut da draußen.

 

 

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Ein bisschen Herbst

Nun ist es soweit: der Sommer hat sich auf leisen Sohlen verabschiedet. Und so trocken, wie er war, so nass schlürft der Herbst daher. Es regnet und regnet und regnet. Aber es wird nicht langweilig: mal sprüht es nur ein bisschen, mal schüttet es, mal ist ein Gewitter dabei, mal kommt ein Sturm als Regenbegleiter daher. Mal regnet es stunden- und tagelang, mal schauert es nur kurz und dann füttert uns das Wetter mit der Hoffnung,  jetzt käme die Sonne heraus und es könnte sich ein freundlicher, goldleuchtender Altweibersommer entwickeln, nur um dann wieder jäh in Regen umzukippen.

Aber ich will mich nicht beklagen. Dieser Herbst ist eine Erleichterung nach der Gluthitze des Sommers. 

Nun ist die Zeit gekommen, mit Arletta lange Spaziergänge über die Stoppelfelder und an verwunschene, märchenhafte Orte zu unternehmen. Dabei wunderschöne Eindrücke zu sammeln.

Was für eine grandiose Stimmung in der Luft liegt. Es riecht unglaublich intensiv nach Erde und Pilzen, der Wind streicht mehr oder weniger sanft durch mein Haar und ein Zauber schwebt über allem. 

Diese  Magie regiert  auch im Zaubergarten. Dort wachsen schmackhafte Butterpilze – ich habe sie den Schnecken überlassen, denn so ganz sicher war ich mir doch nicht, ob es wirklich Butterpilze sind. Und an allen Rosen hängen Hagebutten und die Eichhörnchen naschen Hasel- und Walnüsse.

Heuer habe ich wieder so viele Heuschrecken in allen Größen und Farben beobachten können, es hat mich sehr an die Sommer meiner weit entfernten Kindheit erinnert.

 

Im Zaubergarten gibt es etwas Neues: eine Kräuterschnecke. Ich liebe Trockenmauern und so entstand dieses Baby, das ungefähr zwei Meter Durchmesser und eine Höhe von achtzig Zentimetern hat.

Ich werde sie in den kommenden Tagen mit den Kräutern, die momentan schon im Zaubergarten in Töpfen oder in einem Beet wohnen, bepflanzen. Dann haben sie die nötige Zeit, sich bis zum Winter einzugewöhnen und können im kommenden Frühjahr gleich loslegen und wachsen und gedeihen.  „Parsley, sage, rosemary and thyme“, wie es schon in dem alten englischen Volkslied „Scarborough Fair“, das vermutlich im 16. oder 17 Jahrhundert entstanden ist, heißt. Mein riesiger Salbei, ein wunderschöner Rosmarin, Petersilie und verschiedene Arten von Thymian werden einziehen, flankiert von Schnittlauch,  Zitronenmelisse und der marokkanischen Minze. Im Frühjahr ergänze ich dann noch die Einjährigen, nicht winterharten wie Basilikum, Koriander und natürlich Dill. Den schätze nicht nur ich sondern auch die Raupe des Schwalbenschwanzes.

Nun ist die Zeit der Walnüsse gekommen. Wann sie reif sind, kann man ganz leicht erkennen: wenn sie sich vom Baum werfen, um, zum Beispiel mir auf den Kopf zu fallen, dann sind sie voll entwickelt.  Täglich gehe ich in den Garten und sammle sie zur Freude meiner Nachbarn, die es sehr lustig finden, wenn ich unter den Walnussästen herum krieche, vom Boden auf. Nachdem das letzte Jahr eine echte Walnussschwemme mit sich brachte, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass heuer kaum Nüsse an meinen beiden Bäumen hängen. Der Eine hat meine Erwartung auch brav erfüllt, sprich, nicht ein einziges Walnüsschen ist an den Ästen gewachsen. Der Andere dagegen schüttet auch dieses Jahr sein Füllhorn wieder über mir aus. Das kann man auch durchaus wörtlich nehmen.

Ich klaube nur die wirklich schönen Exemplare auf. Die anderen lasse ich für meine Mitesser liegen: gefrässige Eichhörnchen und sonstiges, geheimnisvolles Getier. An den Schalen kann man, wenn man es kann, ablesen, welche Tiere sich daran gütlich getan haben.

Die beiden Nüsse im oberen Bild wurden eindeutig von einem Eichhörnchen geöffnet: die Schale wurde aufgebrochen und es sind keine Bisspuren zu erkennen. Bei der unteren Nuss deutet das linke Loch auf irgendwelche Mäuse hin. Es könnten allerdings auch Vögel sein, die die Schalen aufgepickt haben.Die überwiegende Mehrzahl der geöffneten Nüsse im Zaubergarten gehen aber eindeutig auf das Konto der possierlichen Sciurus vulgaris, die gerne auf meinen Bäumen herumtoben und Arletta damit an den Rand des Wahnsinns bringen, da sie ihnen wegen ihrer mangelnden Kletter- und Flugfähigkeiten  nicht hinterher kommt.

Der Zauberkater beschwert sich gerade bei mir, dass er garnicht in diesem Eintrag vorkommt und Arletta schon zum zweiten Mal erwähnt wurde und gar ein Bild von ihr zu sehen ist.

Nun, über ihn ist zu sagen, dass er ein ganz und gar ungewöhnlicher Katzenmann ist, der die Schönheit der Blüten zu schätzen weiß. Hier ist der Beweis:

Jetzt ist er zufrieden. Genauso wie Spider, der den ganzen Zaubergarten mit seinen Netzten überzieht und sich die feinen Insekten schmecken lässt.

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Im Zauberwald

Heute war wunderschönes Wetter. So machten wir drei Mädels (Arlettchen, meine Freundin Franzi und ich) uns auf, ein Stündchen spazieren zu gehen.  Das war der Plan.

Wir besuchten ein nahegelegenes Waldgebiet, in dem einige Teiche liegen. Eine wildromantische Gegend. Teppiche von Buschwindröschen breiteten sich vor uns aus. Frösche quakten an den Weihern, als gellte es, ihr Leben zu retten… Allerdings verstummten sie immer sofort, wenn ich die Videoaufnahmetaste an meiner Kamera drückte, um die beeindruckende  Lautstärke ihrer Konzerte festzuhalten. Ich bin mir nicht sicher, aber es schien, als hörten sie dieses leise „Ping“ das die Kamera dabei macht. Ich hätte Euch gern einen Eindruck davon vermittelt, aber vielleicht klappt es ein Andermal.

Als wir den größten der Teiche umrundeten, trafen wir mehrere Angler, welche, geduldig in der Sonne sitzend, ihr Glück versuchten.

Wir wanderten im Wald an immer kleineren Tümpeln entlang. Teilweise war es sehr schwierig, denn die Tannen drückten sich sehr nahe ans Ufer und so blieb wenig Raum zum Laufen. Und dann entdeckten wir Bäume, welche eindeutig Bissspuren aufwiesen. Obwohl wir es kaum glaubten, vermuteten wir, dass sie von einem Biber herrühren könnten. Wir verliessen unseren Weg und folgten den angenagten Bäumen. Immer mehr von ihnen entdeckten wir und schließlich fanden wir Diese, welche eindeutig beweisen, dass sie von Bibern bearbeitet, beziehungsweise gefällt wurden.

Wir fühlten uns so, wie sich Kolumbus gefühlt haben musste, als er Amerika entdeckt hatte: schlicht großartig. Nach einiger Zeit entdeckten wir einen riesigen Haufen aus aufeinander geschichteten Hölzern: es musste sich um den Bau handeln. Wir waren richtig aufgeregt und hofften, den Biber zu sehen. Was natürlich nicht geschah. Er roch mit Sicherheit Arlettchen und hörte uns herum trampeln.

Arlettchen nutzte die Gelegenheit, sich zu erfrischen.

Schließlich machten wir uns wieder auf den Heimweg. Unterwegs fanden wir Windbruch: zwei wunderschöne Lärchenzweige, welche Franzi selbstlos heim schleppte.

Und wir kamen an wunderschön blühenden Obstgehölzen vorbei.

Und ich entdeckte, dass meine Lieblingsschnecken auch schon wieder emsig unterwegs sind. Husch, husch…

Wir waren natürlich nicht ein, sondern zweieinhalb Stündchen unterwegs, bevor wir wieder im Zaubergarten ankamen.

Aber es hat sich gelohnt.

Und nun wünsche ich Euch eine gute Nacht und biberreiche Träume.

Eure elkesch

 

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update Tag 2 und 3

 

Tja, was soll ich sagen. Gestern war ganz schön was los im Zaubergarten. Die Gärtner haben gewirbelt. Unkraut gejätet, Bäume und Büsche zurechtgeschnitten, zwei Ahörner fielen der Kettensäge komplett zum Opfer. Allerdings waren die  sehr naseweis gewachsen, hielten sich an keinerlei Regeln in der Baumgemeinschaft, sondern stahlen ihren Kollegen Licht und Nahrung. Und ein Flieder, der trotz jahrelanger Warnungen meinerseits, dass er umgesägt werden würde, sollte er sich nicht mehr entschließen können, wieder zu blühen, hat auch ins Gras gebissen, nachdem er nun drei Jahre in Folge nicht ein Blütchen hervorgebracht hatte.

Eigentlich hatten wir auch geplant, dass schon die ersten Tannen gefällt werden sollten. Das fällt mir nicht leicht, aber diese frechen Bäume sprengen sonst meine Gartenmauer. Das darf nicht geschehen, sonst rutscht der Hang nach.

Dafür hatte ich einen zweiten Gärtner geordert, der sich auf Fällungen spezialisiert hat. Als er kam und sah, dass da noch andere Menschen im Zaubergarten werkeln, weigerte er sich doch tatsächlich, seine Arbeit zu verrichten. Nicht etwa, weil er Sorge hatte, dass jemand verletzt werden könnte, nein, er meinte, sie wären Konkurrenz. Was nicht stimmt, denn die Aufgabenfelder waren komplett verschieden. Er wollte erst wieder kommen, wenn die anderen Gärtner nicht mehr hier sind. Was fatal war, denn wir hatten für den Nachmittag schon eine kleine Hilfsarmee von Freunden organisiert, die das Holz der geschlagenen Bäume ordentlich im ehemaligen Schafstall verstauen sollten. Zur Belohnung für diese Arbeit waren bereits vier Kilo Grillfleisch mariniert worden und dieses Fleisch garte seit Freitagabend langsam vor sich hin, damit es schön zart wurde. Ulf und die Helferlein nahmen es später zum Glück auf sich, das Fleisch ohne vorherige Arbeit zu verspeisen. Sie waren zu diesem selbstlosen Einsatz bereit.

Es half kein Zureden, kein Gebärmel, nichts. Schließlich stellten wir den Mann vor die Wahl, entweder jetzt zu arbeiten, oder er verlöre den Auftrag. Er ging. Der Frust, Ulf und ich blieben zurück.

„Meine“ Gärtner konnten dieses Verhalten auch nicht verstehen. Sie arbeiten öfter mit anderen Gartenbauern zusammen.

Ulf braute mir nach diesem Schock einen starken Kaffee, der mich sofort wieder aufgebaut hat und dann fuhren wir in unsere Gärtnerei und sprachen mit dem Chef. Er war bereit, einzuplanen, die Tannen auch noch zu fällen. Was für ein Glück! Denn er ist mit seinen Leuten mehr als gut ausgelastet. Allerdings ändert sich nun der Zeitplan. Aber egal.

Der Rest des Tages verlief dann sehr angenehm. Ich machte einige Bilder vom Zaubergarten und legte  selbst Hand an. Ich habe ein Tier entdeckt, das ich nicht kenne:

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Auch heute war ich viel draußen. Ich habe die Edelrosen und die Wegrosen geschnitten, das wollte ich selbst machen, sie sind an meine Art des Rückschnitts gewöhnt. Den Rest des heutigen Nachmittags habe ich die Sonne auf der Terrasse genossen. Sie (die Terrasse, nicht die Sonne) wirkt jetzt viel größer, nachdem der Efeu ordentlich zurückgeschnitten wurde.

 

So sieht jetzt der Hof aus. Wenn er komplett frei von Unkraut ist, wird Sedum und Thymian eingesät. Sie halten das Unkraut zurück und sind trittfest. Außerdem duftet der Thymian so toll…

Der Zauberkater genießt die Terrasse auch sichtlich. Den Stuhl hatte ich für mich vorbereitet. Dann ging ich in die Küche, holte mir ein Eis. Als ich wieder kam, war mein Platz besetzt. Ich nahm ohne Murren  auf der Bank Platz. 

Das ist Liebe…

 

Bevor ich für heute schließe, möchte ich noch ein Wort zum ersten Bild diese Beitrags verlieren.

Diese Aufnahme gelang mir vor ungefähr zwei Wochen. Noch nie war ich einem Regenbogen so nah. Das Bild habe ich nicht verändert. Der Himmel war sehr ungewöhnlich.

Das wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Gute Nacht.

 

 

 

 

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Update

Der Zaubergarten benötigt ein update.

Grund dafür ist weniger der Garten denn die Gärtnerin.

Schon die letzten Jahre haben sich die Anzeichen dafür gehäuft, aber ich war blind. Obwohl ich sehend bin. Schließlich bin ich Fotografin.

Aber diese Blindheit ist eine andere. Ich konnte die Symptome nicht richtig deuten.

Es zeigte sich, dass ich nicht mehr in der Lage war, meine Ansprüche zu erfüllen.

Mir fehlte Zeit.

Zunächst nur ein bisschen. Ich konnte einiges von dem, was ich mir vorgenommen hatte, nicht mehr erledigen.

Irgendwie wurden die Tage immer kürzer. Das fand ich merkwürdig. Aber es war Fakt: ich konnte in 24 Stunden nicht mehr soviel bewältigen, wie zuvor.

Ich hatte mich zu entscheiden: schreibe ich zum Beispiel am Blog oder erledige ich meine Hausarbeit. Für beides fehlte mir plötzlich die Zeit.

Dachte ich.

Und dann der Garten.

Mähen, jäten, anpflanzen, kleine Korrekturen durchführen , planen, wieder mähen, Grasschnitt irgendwie entsorgen (irgendwann kann ich das viele Gras nicht mehr im eigenen Garten unterbringen), wieder jäten (Ackerwinde!!!!!!), mähen……

Mein Haushalt ist während der Gartensaison sowieso immer mehr vergammelt.Ich konnte nur eines haben: einen schönen Garten O D E R einen gepflegten Haushalt.

Ich habe meine Leidenschaften vernachlässigt: Schreiben, Fotografieren, Filzen (ich weiß schon garnicht mehr, wie Rohwolle aussieht).

Und dabei wurden mit jedem Jahr die Tage immer irgendwie kürzer. Ich fand das, physikalisch betrachtet, sehr geheimnisvoll und vor allem – lästig.

Meine Ansprüche blieben gleich:

ich wollte einen gepflegten Haushalt, einen wunderbaren Zaubergarten, meine Blogs mit Hingabe schreiben (ich hatte und habe so viele Ideen, die ich aber nur im Kopf  ausformuliert habe), meine Fotokarten gestalten und zu alledem abends auf der Terrasse sitzen, entspannt und  u n a n g e s t r e n g t, wie die tollen Frauen, die mir von überall her zulächeln  (überall = Zeitschriften, Werbung, Filme, also absolut lebensnah) lesen, oder ein Glas Wein mit Freundinnen trinken, dabei humorvoll, geistreich und voller Esprit plaudern.

Die Realität war:

ich konnte entweder meinen Haushalt, die Blogs oder den Garten pflegen, mich dann abends komplett zerknittert auf die Terrasse setzen, ein Glas Wein trinken, um dann sofort in mein Bett zu entschwinden.

Das war unbefriedigend!

Ich ging zum Arzt, lies mein Blut analysieren, erwartete geheimnisvolle, kräftezehrende Mangelerscheinungen oder gar Krankheiten, welche diese Veränderung hätten erklären können.

Heraus kam: ich war voll fit. Super fit. Und absolut kerngesund. Zum Glück. Als mir mein Arzt dieses Ergebnis offenbarte, wurde er meiner Überraschung gewahr. Ich schilderte ihm mein Dilemma. Und dann erkannte ich, wenn auch unter großen seelischen Schmerzen, dass er ein weiser Mann sein muss.

Denn er sagte zu mir folgende Worte:

„Das ist das Alter. Das nennt man: die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Obwohl Sie für Ihr Alter wirklich sehr fit sind.“ Au!!!!!!

Ich war empört und beleidigt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich damals (das war vor zwei Jahren) schon tief in mir drin gespürt habe, dass er Recht hatte. Ich wollte es nur nicht sehen. Und somit bin ich wieder bei der Blindheit angelangt.

Jetzt bin ich endlich bereit, es anzunehmen. Älter werden, heißt nicht, dass ich mich in eine senile Greisin verwandle. Zumindest nicht gleich zu Beginn. Und mit Glück auch später nicht. Aber es heißt, sich mit schwindenden Kräften zu arrangieren. Und entweder die Ansprüche herunter zu schrauben (wozu ich in keinster Weise bereit bin) oder Hilfstruppen zu mobilisieren, die mir einen Teil der Arbeit abnehmen.

Ich habe mich für die Hilfstruppen entschieden, was bedeutet, meinen Garten einem Gärtner und seinem Team anzuvertrauen. Er gärtnert auch wild und biologisch und ich freue mich über diese Partnerschaft.

Heute haben sie begonnen, die Versäumnisse der letzten beiden Jahre aufzuräumen. Mit viel Liebe und Herzblut. Ich finde es sehr schön, dass einzelne, winzige Pflänzchen, welche mir am Herzen liegen, sorgsam freigelegt (und nicht umgelegt) werden. Und dass die Männer außerordentlich achtsam mit den Pflanzen umgehen.

Morgen fotografiere ich den Garten. Diese Vergabe wird ein Prozess, der spannend und erfreulich zu werden verspricht.

Zu altern bedeutet für mich mittlerweile, gelassener zu sein, Kontrolle abgeben zu können und entspannter zu leben. Und zugeben zu können, dass ich nicht alles alleine schaffen kann. Aber es auch nicht muss.

Das ist wirklich befreiend.

Und falls es jemand interessieren sollte, ich bin 58 Jahre alt.

 

 

 

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Time

Jeder sitzt da

und

weiß alles

Nur damit

er nichts fragen

muss.

Lauter Durchblicker

im

Nebel der

Zeit.

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Weihnachtsgruß

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Es wird Zeit

Öffnet Eure Augen und Ohren.

Seht und hört, was in der Welt passiert .

Und vor allem:

Denkt!

Selbst.

Kauft nicht die vorgedachte Wahrheit.

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Abschied

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